3. Hör  mein Bitten - Felix Mendelssohn-Bartholdy

Hör mein Bitten, Herr, neige dich zu mir,

auf deines Kindes Stimme habe acht! Ich bin allein;

Wer wird mir Tröster und Helfer sein?

Ich irre ohne Pfad in dunkler Nacht.

Dei Feinde, sie drohn und heben ihr Haupt;

‘Wo ist nun der Retter, an der ihr geglaubt?’

Sie lästern dich tägloch, sie stellen uns nach

und halten die Frommen in Knechtschaft und Schmach.

 

Mich fasst des Todes Furcht bei ihrem Droh’n!

Sie sind unzählige, ich bin allein;

mit meiner Kraft kann ich nicht widerstehn,

Herr, kämpfe du für mich, Gott, hör mein Flehn!

O könnt ich fliegen wie Tauben dahin,

weit hinweg vor dem Feinde zu fliehn!

In die Wüste eilt ich dan fort,

fände Ruhe am schattigen Ort.

 

Hoor mijn smeken, Here, neem mijn gebed ter ore,

sla acht op de stem van uw kind. Ik ben alleen!

Wie zal mijn trooster en helper zijn?

Zonder voetpad verdwaal ik in het donker.

De vijanden dreigen en heffen hun hoofd:
“Waar is nu de redder in wie jij gelooft?”

Zij lasteren u dagelijks en vervolgen ons
en de vromen knechten zij smadelijk.

 

 

Ik ben bevangen door doodsangst bij hun dreigen. zij zijn met zo velen; ik ben alleen.

Met mijn kracht kan ik hen niet weerstaan.

Heer, vecht U voor mij. God , hoor mijn smeken.

O, kon ik maar wegvliegen zoals de duiven
om ver weg voor de vijand te vluchten.

Door de woestenij zou ik me dan spoeden
om rust te vinden op een plaats in de schaduw.